Keramik mit Wasserstoff in einem Riedhammer Hochtemperaturofen brennen

Keramik mit Wasserstoff in einem Riedhammer Hochtemperaturofen brennen

Bei der Herstellung keramischer Produkte wie Mauerziegel, Pflasterklinker, Fliesen oder Sanitärkeramik werden bislang große Mengen CO2 freigesetzt. Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wirtschaft müssen diese drastisch sinken. Forschende des Fraunhofer IKTS haben in Kooperation mit Riedhammer dafür eine Lösung entwickelt: einen Hochtemperatur-Sinterofen, der sich sowohl mit Erdgas als auch mit Wasserstoff betreiben lässt. Letzteres soll CO2-freie Brennprozesse bei gleichbleibender Qualität ermöglichen.
Zwar gab es auch schon zuvor wasserstoffbetriebene Brennöfen, diese erlauben aber in der Regel keinen Erdgasbetrieb. Dieser Ofen kann mit beiden Brennstoffen betrieben werden. “Das ist bisher weltweit einzigartig” sagt Dr. Olga Ravkina, Gruppenleiterin Hochtemperaturmembranen und -speicher am IKTS. Der Ofen eignet sich sowohl für die Herstellung von Baukeramik als auch für Sanitär-, Haushalt- und Industriekeramik.
Der Hochtemperatur-Ofen von #Riedhammerindustrialkilns am Fraunhofer IKTS Standort in Arnstadt kann mit Erdgas oder Wasserstoff betrieben werden. Keramikfirmen z.B. könnten ihn für vergleichende Versuche für ihre konkreten Sinterprozesse nutzen.

 

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